Whitepaper – Die E-Rechnung: Treiber der digitalisierten Supply Chain

September 19, 2017

Der Verband elektronische Rechnung (VeR) veröffentlicht ein von OpusCapita inhaltlich mitgestaltetes Whitepaper zum Thema E-Invoicing, welches als mächtiger Digitalisierungstreiber durch den elektronischen Austausch strukturierter Rechnungsdaten eine vernetzte, agile Supply Chain ermöglichen kann. Das White Paper zeigt auf, wie Supply Chain-Prozesse durch den Einsatz der E-Rechnung nicht nur stetig optimiert, sondern mit der daraus folgenden digitalen Transformation weitere, latente Potentiale im Back Office heben können.

Das disruptive Vernetzungskonzept von „Industrie 4.0“ kommt in immer mehr Produkten, Dienstleistungen und Unternehmen erfolgreich zum Einsatz. Firmen können den damit einhergehenden strukturierten Informationsstrom gezielt einsetzen, um aus den Vorteilen zum Beispiel Effizienz und Kostenreduktion zu schöpfen. Dennoch stammen die meisten kaufmännischen Prozesse auch heute noch aus der Zeit der zweiten industriellen Revolution. Damit lassen sich nahtlose Abläufe in der Supply Chain ohne entsprechende Digitalisierung nur schwer erreichen.

Anstatt Ressourcen mit der zeitaufwändigen Erfassung und Prüfung von Rechnungen zu binden, haben Unternehmen nach der konsequenten Einführung von E-Invoicing mehr Zeit für die strategische und gewinnbringende Weiterentwicklung und Neuausrichtung ihrer Prozesse und Produkte: So kann beispielsweise durch neue Produkte, Dienstleistungen und Geschäftsmodelle die Integration von Lieferanten in die digitale Supply Chain verstärkt werden. Mit der E-Rechnung erlangen Unternehmen auch Kostenvorteile, was ihre Wettbewerbsfähigkeit entscheidend steigern kann.

Im Zuge der fortschreitenden Digitalisierung von Geschäftsprozessen wird der Mensch auch weiterhin eine Schlüsselrolle im digital optimierten Workflow einnehmen. Auch erfordert eine erfolgreiche Realisierung die Kooperation aller Beteiligten – etwa aus Finanzbuchhaltung, Einkauf, IT und Lieferanten. In einem ausführlichen Teil des Whitepapers werden deshalb auch bewährte Ansätze für ein erfolgreiches Change Management vorgestellt, die aufzeigen, wie die einzelnen Prozessbeteiligten aktiv zur Optimierung der Financial Supply Chain beitragen können und – weitaus wichtiger – individuell von einer Digitalisierung der Prozesse profitieren.

„Die Mitarbeit in Verbandsgremien wie dem VeR nimmt OpusCapita gerne wahr, um so für den Wissenstransfer der Praxistauglichkeit der elektronischen Rechnungslegung zu sorgen. Dies unterstützt die Digitale Transformation der Geschäftswelt, für die wir als OpusCapita gerne unserer Expertise als Lösungsanbieter der gesamten Wertschöpfungskette Source-to-Pay zur Verfügung stellen. Das hält Unternehmen zukunftsfähig, wettbewerbsfähig und erfolgreich“, so Thomas Rohn, Finanzexperte im Kontext E-Invoicing und Key Account Manager für die DACH-Region bei OpusCapita.

Unternehmen, die von der Verwaltung ihrer Kundendaten über den zeitnahen Versand ihrer Ausgangsrechnungen bis hin zu einem effizienten Forderungsmanagement ihre Prozesse wirklich steuern, können auch ihre Working Capital-Situation entscheidend verbessern.

„Weitergedacht, kann durch einen umfassend automatisierten Purchase-to-Pay-Prozess in Unternehmen eine nahtlose Kette von übergreifenden Transaktionen geschaffen werden. Das reicht von der elektronischen Rechnungsstellung bis zur fein justierten, auf die Optimierung des Working Capitals ausgerichteten Zahlungsabwicklung. Das kann auch die Finanzsituation eines Unternehmens signifikant stärken“, ergänzt Thomas Rohn.

Nach und nach lassen sich dann immer längere Prozessketten bilden: Die Vorteile für Unternehmen steigen weiter, wenn Einkauf und Finanzen gemeinsam einen ganzheitlichen Purchase-to-Pay-Prozess etablieren. CFO, Treasurer, CIO und CPO werden zum Erreichen ihrer gemeinsamen Ziele wie Kontrolle, Compliance und Kostenreduzierung intern enger kooperieren und auch Lieferanten, Abnehmer und weitere Partner in das digitale Netzwerk integrieren. Und das mit voller Kontrolle und Steuerungsmöglichkeit der unternehmensweiten Finanzströme. So kann immer mehr ein digitales Buyer Supplier-Ökosystem entstehen, welches Unternehmen zu ganzen Marktplätzen vernetzt.

Eine kostenlose Kopie des von OpusCapita inhaltlich mitgestalteten Whitepaper kann hier heruntergeladen werden >>
Weitere interessante Informationen finden Sie in der E-Bibliothek des VeR >>

 

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 Über den Arbeitskreis Financial Supply Chain des VeR

Der Arbeitskreis Financial Supply Chain befasst sich mit der Veranschaulichung der Zusammenhänge zwischen der E-Rechnung und Supply Chain-Prozessen. Die Wechselwirkung der E-Rechnung und der stetig digitalisierten Supply Chain werden in regelmäßigen Telekonferenzen erörtert. Thomas Rohn vertritt OpusCapita, geleitet wird der Arbeitskreis "Financial Supply Chain" von Chika Okoli, Tungsten Network.

Über den Verband elektronische Rechnung (VeR)

Der 2009 gegründete Verband elektronische Rechnung (VeR) mit Sitz in München vertritt die Interessen von Dienstleistern im Bereich der elektronischen Rechnungs- und Dokumentenverarbeitung und diesen nahestehenden Unternehmen. Der Verband versteht sich damit als Sprachrohr der gesamten E-Invoicing-Wirtschaft. Im Auftrag seiner über 60 Mitglieder verfolgt der VeR das Ziel, E-Invoicing als Standard zu etablieren, sodass Unternehmen aller Größen einfach und sicher am elektronischen Rechnungsaustausch teilnehmen können. Mehr unter www.verband-e-rechnung.org