Jul

29

Warum wir bei OpusCapita am liebsten mit globalen
Standards arbeiten

by

Für die meisten von uns hat das Thema Standardisierung einen geringen bis nicht existenten Stellenwert in unserem täglichen Berufsalltag.

 

Für die meisten von uns hat das Thema Standardisierung einen geringen bis nicht existenten Stellenwert in unserem täglichen Berufsalltag.

Dies ändert sich jedoch schnell, wenn man einmal über die Vorteile von Standardisierung nachdenkt. Man muss noch nicht mal wirklich abstrakt denken oder etwa weit reisen. Ein gutes Beispiel für die Beudeutung von Standardisierung sind Steckdosen. Ja, Sie haben richtig gehört. Sobald man in das Vereinigte Königreich, die USA oder anderswohin fährt, muss man nachschauen, wie die Stromverteilung funktioniert und gegebenenfalls einen Adapter kaufen. Oder man kommt spät abends im Hotel an und will den Laptop aufladen nur um fest zu stellen, dass das Ladegerät nicht in die Steckdose passt. Zum Glück haben die meisten Hotels heutzutage Leihgeräte. Eine andere Lösung wäre es Steckdosen und Stromstärken global zu standardisieren.

Im Finanzbereich ist Standardisierung ebenso wichtig. Und daher sind wir bei OpusCapita stolz darauf, ein Teil der großen Industrie-Revolution SEPA (Single Euro Payments Area) zu sein. SEPA wird seit dem 1. August 2014 ausschließlich für Überweisungen und Lastschriften im Euro-Währungsgebiet angewandt. In einem Monat werden über eine Milliarde Zahlungen mit SEPA durchgeführt. SEPA bietet weite Vorteile in Unternehmen. Den Schatzmeistern bietet SEPA eine einheitliche Zahlungsvereinbarung und die Möglichkeit ihre Zahlungen zu harmonisieren. Und für die IT bietet SEPA Vorteile da es einfach ist zu implementieren.

Nun ist es allerdings so, dass es in unterschiedlichen Ländern unterschiedliche lokale Clearing- und Abrechnungsinfrastrukturen gibt. Daher stellt sich häufig die Frage, bezüglich SEPA, wie es mit lokalen Bezahlungen funktioniert. Anders gesagt, können Unternehmen immer noch lokale Zahlungen, angepasst an lokale Bedingungen und Serviceeigenschaften vornehmen? Um es vorweg zu nehmen, die Antwort lautet ja. Allerdings bedarf dies einiger Klärung. SEPA hat der ISO20022 Standard Erklärung ein Gesicht gegeben. Bei SEPA handelt es sich um eine richtungsweisende Initiative die es geschafft hat unterschiedliche Stakeholder zusammenzubringen um einen Dialog zwischen der Industrie, den Banken, Behörden und Regierungen zu schaffen.

SEPA im globalen Kontext

Im Moment gibt es zahlreiche Initiativen in der Finanzbranche um Zahlungen und damit zusammenhängende Prozesse zu standardisieren.  In Schweden wurde zum Beispiel die Echtzeit-Zahlungsplattform SWISH, die Standard-ISO 20022-Nachrichten verwendet, eingeführt. Dänemark hat intraday-Zahlung und Echtzeit-Zahlungssystem nach ISO 20022 geschaffen. Das Beste für Unternehmen ist, dass die Entwicklung nicht nur auf Europa beschränkt ist, sondern auch Initiativen in Asien und Nordamerika voranschreiten. Die Standardisierung hat dazu beigetragen, mehr Offenheit und Konkurrenz in die Cash-Management-Domain zu bringen, die seit jeher ein ganz mysteriöses Spielfeld ist, das von spezialisierten Marktpraktiken und Menschen mit fundierten Fähigkeiten und Nischensystemen beherrscht wird. Und wie wir wissen, bedeutet für Unternehmen ein offener Markt eine bessere Qualität und wettbewerbsfähigere Preise.

Worin liegen die Vorteile für Unternehmen?

Es ist nichts neues, dass wir in einer globalisierten Welt leben. Kein Mensch ist eine Insel und auch Unternehmen sind keine Insel. Standardisierung von Zahlungsprozessen erlaubt Unternehmen ihre Finanzprozesse zentral zu handhaben und ganz konkret Kosten zu sparen. Mehr und mehr Unternehmnsentscheidungen werden heutzutage auf der Grundlage von Skalierbarkeit getroffen.Das heißt ein Prozess muss so aufgebaut sein, dass er einfach wiederholbar ist ob einmal oder mehrere tausendmal. Die Standardisierung spielt hier natuerlich eine wichtige Rolle. Je mehr standardisierter ein Prozess ist, desto leichter wiederholbar ist er und demnach desto mehr skalierbar.

Zentralisierung oder sogar Outsourcing von Kreditoren ist eine bewährte Maßnahme für viele Unternehmen. Aber eine zentrale Technologie zu wählen, die den Purchase-to-Pay Prozesse bis zum letzten optimal unterstützt ist nicht leicht. Während globale Unternehmen in der Regel eine strategische Entscheidung getroffen haben, um eine Zahlungsfabrik zu bauen, gibt es gerade in mittelständischen Unternehmen mehrere Abweichungen obwohl Konten zentralisiert oder ausgelagert sind.  

Aber warum sind mittelstädische Unternehmen nicht an der Spitze der Entwicklungen. Sollte es in kleineren Unternehmen nicht einfacher sein innovative Prozesse einzuführen? Ein pragmatischer Grund hierfür ist der Mangel an direktem Business Cases für kleinere Unternehmen. Einige Unternehmen konnten mit SWIFT einen Business Case finden während andere sich anderer moderner Direct Bank Connection Technologien wie EBICS bedient haben.  Commoditized Banking-Technologie ersetzt Business Cases die aus dem Einsatz von teuren Host-to-Host Verbindungen beruhen, da diese eh immer weniger genutzt werden. Auf der anderen Seite stellt der geringe Kostenanteil den FTE-Kosten am Purchase-to-Pay Prozess haben ein Problem fuer eine Automatisierung Argumentation dar. Es ist mit anderen Worten schwer zu argumentieren, warum ein Unternehmen bestimmte Teile des Purchase-to-Pay Prozesses automatisieren sollte, wenn die Kosteneinsparung im Endeffekt eher gering ist.

Aus diesen Gruenden liefert eine Wirtschaftlichkeitsberechnung fuer eine Zahlungsfabrik meist indirekte Argumente. In dem Moment, wo Sie sich entscheiden Ihre Prozesse zu zentralisieren, zentralisieren sie auch das immer präsente Risiko für Zahlungsbetrug. Sie werden ihre Systemsicherheit weiterentwickeln und sicherstellen, dass sogenannte gefährliche Arbeitskombinationen nicht auftreten um sicherzustellen, dass keine menschlichen Fehler oder Betrugsversuche Ihr Unternehmen Millionen kosten. Sobald Sie sich mit dem Thema Zahlungsfabrik beschäftigen, werden Sie sich automatisch Ihren Prozessen widmen und diese so verbessern, dass sie die Kontrolle und Sichtbarkeit über das Geld besitzen. Daher wird es wichtig, dass Sie die richtigen Tools haben. Die richtigen Werkzeuge machen es einfacher für sie die Prozesse zu auditieren und zu modernisieren. Mit anderen Worten zwingen uns Werkzeuge wie die Zahlungsfabrik dazu optimale Prozesse zu schaffen.

Durch Standardisierung muss weniger Geld in das Aufbauen von einer globalen Zahlungslösung investiert werden. Seitdem gibt es mehr Anbieter, deren innovative Lösungen weltweit einsetzbar sind, was sich natürlich auch positiv auf den Preis dieser Lösungen auswirkt.  Mittlerweile ist der Bereich Zentralisierung und Outsourcing für Kreditoren in internationalen Unternehmen sehr relevant. Die Zahlungsfabrik ist hier eine Investition die sich lohnt und Ihnen hilft das Sicherheitsrisiko zu vermindern das die Zentralisierung von Zahlungsprozessen mit sich bringen kann.  

Wir bei OpusCapita lieben einfach Standards, da Frameworks und Organisationen wie ISO 20022 und SWIFT uns sehr geholfen haben, unser Angebot für neue Länder und Banken zu erweitern und anzupassen. Ohne diese Frameworks wäre dies für uns nicht möglich gewesen. Standards helfen uns dabei, unsere End-to-End-Lösungen für Purchase-to-Pay und Order-to-Cash-Prozesse mit einer bestmöglichen User Experience und Prozessvorteilen zu nutzen.

Laden Sie unsere Infografik herunter um zu sehen welche Bereiche ein hohes Risiko für Zahlungsbetrug haben >>