Aug

17

Konkrete Maßnahmen zur Betrugsbekämpfung in
Ihrem Unternehmen. Fünf Schritte, die Sie sofort
umsetzen können.

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Der Schlüssel zur Bekämpfung von Cyberattacken liegt in der sorgfältigen Kombination von technischen und organisatorischenMaßnahmen.

In den letzten Blogbeiträgen haben wir uns eingehend mit dem Phänomen des CEO-Betrugs befasst. CEO-Betrug ist eine Betrugsform, in der ein Angreifer die E-Mail des CEO oder eines anderen Mitgliedes der Führungsebene perfekt nachahmt und Sie bittet, schnellstmöglich Geld zu überweisen. In diesem Fall könnte es einem passieren, beim CEO keinen Identitätsbeweis anzufordern. Es gibt aber auch noch andere Mittel, um unser Unternehmen vor Zahlungsbetrug zu schützen.

Der Schlüssel zur Bekämpfung von Cyberattacken liegt in der sorgfältigen Kombination von technischen und organisatorischen Maßnahmen. Alles beginnt mit einer starken Unternehmenskultur, die am besten mit einer automatisierten Finanz-Monitoring-Software, welche alle verdächtigen Zahlungen stoppt, kombiniert wird.

Eine integrierte Plattform ist besser vor Cyberkriminalität geschützt

Heutzutage verwenden viele Organisationen separate Plattformen für verschiedene Teile ihres Cash Management-Prozesses - so hat zum Beispiel jede Bank ein separates System zugeordnet. Aber in Branchen mit hohen Mengen an Rechnungen, wie im Baugewerbe und Einzelhandel, besteht ein größerer Bedarf die Zahlungsströme zu harmonisieren und dadurch den Schutz zu erhöhen. Das heißt, interne Risiken können drastisch reduziert werden, indem sie einige grundlegende Regeln befolgen.

 

 

Stärkung der Unternehmenskultur

Fördern Sie eine Unternehmenskultur, die Sicherheit und transparentes Cash Management priorisiert. Dies erfordert einen laufenden, offenen Dialog zwischen den Finanz- und IT-Abteilungen. In der digitalen Wirtschaft, wo der Wandel so schnell vor sich geht, ist das entscheidend. Unternehmen müssen kontinuierliche (Sicherheits-) Updates der verwendeten Software priorisieren.

Überwachen Sie Ihr Cash Management

Erstellen Sie einen Plan, um verdächtige Überweisungen schnell zu erkennen und angemessen reagieren zu können. Konzentrieren Sie sich auf Zahlungen, die mit erheblichen Risiken verbunden sind. Wie bereits erwähnt, handelt es sich hierbei vor allem um manuelle Zahlungen, die von Führungskräften durchgeführt werden. Vergessen Sie nicht, Prozesse zu erstellen, die Ihren Mitarbeitern einen sicheren Zugang gewährleisten. Und stellen Sie sicher, dass Sie auch ein Handbuch erstellen, welches Reaktionsmuster für Worst-Case Szenarios beinhaltet.

Standardisierung

Stellen Sie sicher, dass branchenspezifische Standards und Richtlinien eingehalten werden. Verwenden Sie hierfür Lösungen, die die Idee einer zentralen Plattform unterstützen. Um den Schutz vor finanzieller Cyberkriminalität wesentlich zu verbessern, ist es auch notwendig, in regelmäßigen Abständen eine Risikoanalyse durchzuführen, in der die bestehenden Geschäfts-, IT- und Zahlungssysteme aktualisiert werden.

Nutzen Sie automatisierte Kontrollmechanismen

Implementieren Sie in all Ihren Prozessen die sogenannte Multi-Faktor-Authentifizierung (MFA) - oft auch als Vier-Augen-Prinzip bezeichnet. Nutzen Sie automatisierte Software für die Prüfung Ihrer Transaktionen. Das kann zum Beispiel ein automatischer Abgleich über eine Software sein, die Zahlungsempfänger gegen eine schwarze Liste prüft oder durch andere Prozesse und Regeln verdächtige Transaktionen stoppt.

Zusammenfassend gibt es viele Maßnahmen gegen Cyberkriminalität, die Sie ergreifen können.Am besten stellen Sie sicher, dass die Werkzeuge, die Sie verwenden, im Prozess integriert sind und Ihnen erlauben, zum Beispiel  auffällige oder verdächtige Prozesse in Ihrem Cash-Management automatisch zu validieren und zu markieren.

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